Ursula von der Leyen ist Kommissionspräsidentin

Erstellt am: 17.07.2019 – Geändert am: 17.07.2019

Person und Persönlichkeit haben im EU-Parlament überzeugt

Aufrichtig erfreut hat der Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle auf die (überzeugende) Wahl von Ursula von der Leyen zur neuen Vorsitzenden der EU-Kommission reagiert. Die 383 Stimmen seien zwar ein knapper, aber ausreichender Vertrauensbeweis, mit dem von der Leyen jetzt arbeiten könne. "Person und Persönlichkeit von Ursula von der Leyen haben die EU-Parlamentarier offensichtlich überzeugt," kommentiert Barthle die Entscheidung der EU-Abgeordneten. "Sie hat in zahlreichen Gesprächen im Vorfeld und besonders auch mit ihrer fulminanten Rede heute Morgen klar aufgezeichnet, wofür sie und die kommende EU-Kommission stehen wird: Effektiver Klimaschutz, eine prosperierende Wirtschaft, wirksame und humane Kontrolle der Außengrenzen mit konsequenter Verfolgung von Schleuserkriminialität - das hat Eindruck hinterlassen."
 
Dass die erste Frau an der Spitze der EU-Kommission aus Deutschland stamme, sei ein Grund, auch ein wenig stolz zu sein. "Viele reden von Gleichberechtigung, wir leben sie," so der CDU-Politiker.
 
Umso mehr verwundere nach wie vor die Haltung der deutschen Sozialdemokraten, die sich mit ihrer Fundamentalkritik an von der Leyen zwischen alle vorhandenen Stühle gesetzt hätten. "Auch innerhalb der europäischen Sozialdemokratie haben sich die deutschen SPD-Parlamentarier isoliert und verrannt; ich kann nur hoffen, dass sie zeitnah wieder zur Normalität zurückfinden und ihre geradezu alberne Haltung rasch aufgeben," betont Barthle abschließend.


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