Nahles und Gauland lassen für die Zukunft nichts Gutes hoffen

Erstellt am: 29.09.2017 – Geändert am: 05.10.2017

MdB Norbert Barthle zeigt sich enttäuscht über neuen Umgangston im Deutschen Bundestag

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag liegt noch keine Woche zurück, die neuen Fraktionen haben sich konstituiert und die Vorsitzenden gewählt – und zwei Fraktionsvorsitzende haben gleich die Chance genutzt, zu zeigen, welcher Umgangston im neugewählten Parlament herrschen wird. „Mit Ihrem – auch vor Journalisten mehrfach wiederholten – Satz, die ehemaligen Unionskollegen „bekämen ab morgen in die Fresse“, hat die neue SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles einen Stil an den Tag gelegt, der dem Deutschen Bundestag insgesamt und auch der SPD unwürdig ist,“ so der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle. „Mag der Satz auch scherzhaft gemeint gewesen sein, so leistet der dem Ansehensverlust des Parlaments und der Verrohung der politischen Sitten weiter Vorschub,“ sorgt sich Barthle.

Das gelte umso mehr, nachdem der ebenfalls neugewählte Vorsitzende der AfD, Alexander Gauland, noch am Wahlabend damit gedroht habe, die künftige Koalition und auch die Bundeskanzlerin persönlich „jagen“ zu wollen. „Das ist aggressive, gewalttätige Sprache; so etwas hat im Deutschen Bundestag nichts zu suchen. Zu einem Zeitpunkt, da die demokratischen Parteien umso enger zusammenstehen müssten, unterbieten sich AfD und SPD gegenseitig, wer das niedrigste Niveau erreicht. Zumindest für die SPD hoffe ich, dass das ein einmaliger Ausrutscher war,“ so Barthle abschließend.



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