Die Murrbahn rutscht in den „vordringlichen Bedarf“!

Erstellt am: 06.11.2018 – Geändert am: 06.11.2018

Norbert Barthle freut sich für die Region Backnang

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am Dienstag zahlreiche zusätzliche Schienenprojekte vorgestellt, die in den kommenden Jahren vordringlich geplant und umgesetzt werden sollen. Es handelt sich um Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan 2030 bislang in die Kategorie „Potenzieller Bedarf“ eingestuft waren. Nach sorgfältiger Prüfung sind einige jetzt in den „vordringlichen Bedarf“ aufgestuft worden und können mit einer Realisierung rechnen. „Auch die Murrbahn gehört mit dazu,“ freut sich der Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Norbert Barthle (CDU).

Insgesamt 44 dieser Projekte seien in den vergangenen Monaten gutachterlich unter die Lupe genommen und auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht worden – auch vor dem Hintergrund des vor Kurzem von Minister Scheuer vorgestellten Deutschlandtakts. Zu dessen Umsetzung brauche Deutschland ein hochleistungsfähiges Schienennetz für den Personen- und den Güterverkehr.

Ergebnis der Bewertungen: 29 Schienenprojekte steigen in den „Vordringlichen Bedarf“ (die höchste Dringlichkeitsstufe) des Bundesverkehrswegeplans auf. „Die sorgfältigen Untersuchungen haben auch für die Ausbaustrecke Stuttgart – Backnang / Schwäbisch Gmünd – Aalen – Nürnberg“ die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen,“ erläutert Barthle die Ergebnisse für seinen Wahlkreis. „Im Variantenvergleich erwies sich die Streckenführung über Backnang – statt über Schwäbisch Gmünd – als gesamtwirtschaftlich vorteilhafter. Das Projekt erhält damit eine ganz konkrete Umsetzungsperspektive und kann nun geplant werden. Insgesamt bringen wir zahlreiche zusätzliche Schienenprojekte aufs Gleis, die ein echter Gewinn für das gesamte Schienennetz und die Regionen sind. Mit ihnen beseitigen wir Engpässe, schaffen mehr Kapazitäten und stellen die Infrastruktur für den Deutschlandtakt bereit. Unsere Ziele: kürzere Fahrzeiten und bessere Verbindungen, auch in den Metropolregionen. Wir gehen damit einen weiteren Riesenschritt hin zu einer pünktlicheren und verlässlicheren Bahn und zum Wow-Effekt auf der Schiene!“



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