Die Konjunktur-Lokomotive steht weiter unter Volldampf!

Erstellt am: 25.04.2018 – Geändert am: 25.04.2018

Norbert Barthle zur Wirtschaftsprognose der Bundesregierung

Am heutigen Mittwoch hat die Bundesregierung ihre Projektion der Wirtschaftsentwicklung vorgestellt. Für die deutsche Wirtschaft erwartet sie ein Wachstum von 2,3 Prozent im Jahr 2018 und von 2,1 Prozent im folgenden Jahr. Der Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle (CDU) freut sich über diese positive Entwicklung, mahnt aber auch Reformen an, um diesen Erfolg nicht zu gefährden.

„Die Konjunktur-Lokomotive steht weiter unter Volldampf! Das ist gut für unsere Wirtschaft und die Arbeitnehmer! Die gute Wirtschaftsprognose sollte uns Ansporn sein, jetzt auch die Zukunftsaufgaben beherzt anzugehen,“ so Barthle in einer Mitteilung. „Bei prognostizierten Stellenzuwächsen und gleichzeitigem Rückgang der Arbeitslosenquote besteht kein Grund, weiterhin Milliardenbeträge in der Arbeitslosenversicherung zu horten. Wir erwarten, dass die Beiträge schnellstmöglich gesenkt werden, und zwar mindestens um die im Koalitionsvertrag vereinbarten 0,3 Prozentpunkte. Angesichts der guten Konjunktur können wir sogar auf 0,5 Prozentpunkte gehen. Das bedeutet auch eine Entlastung für die Menschen im Rems-Murr- und im Ostalbkreis, die nicht unerheblich zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

Zentrale wirtschaftspolitische Herausforderung sei und bleibe der Fachkräftemangel, insbesondere im Mittelstand. Deshalb sei es ein weiteres wichtiges Ziel, dass Deutschland zu einer Aufwertung der dualen Ausbildung und des Meisterbriefs komme. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament unseres Wachstums. Wir werden aber angesichts des demografischen Wandels auch auf gesteuerte Zuwanderung angewiesen sein. Deshalb gehört auch das Fachkräftezuwanderungsgesetz zu den wirtschaftspolitischen Prioritäten,“ mahnt der CDU-Politiker.

Die äußerst positive Konjunkturentwicklung dürfe uns auch nicht dazu verleiten, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Barthle: „Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind gewaltig. Viele Unternehmen stoßen an ihre Kapazitätsgrenze. Und trotz eines weiterhin starken weltweiten Wirtschaftswachstums, bestehen erhebliche Risiken für die globale Konjunktur: Der Brexit, protektionistische

Tendenzen in der Welt oder der gegenwärtige Handelskonflikt zwischen den USA und China können den Wachstumsmotor schnell abwürgen. Deutschland als führende Exportnation ist in besonderem Maße auf offene Märkte und freien Handel angewiesen. Daher gilt es, gemeinsam mit anderen Ländern eine Koalition der Willigen für Freihandel und gegen den zunehmenden Protektionismus in der Welt – aber auch in Europa – zu bilden.“



Gesamtwirtschaftliches Produktionspotenzial und Konjunkturkomponenten (Stand: 25.04.2018)

Zurück