Die a.l.s.o. Schwäbisch Gmünd erhält Bundeshilfe

Erstellt am: 27.03.2019 – Geändert am: 27.03.2019

Norbert Barthle freut sich über Nachricht aus dem Familienministerium

Hocherfreut hat der Gmünder Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle den jüngsten Brief aus dem Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) zur Kenntnis genommen. Darin berichtet ihm seine Staatssekretärskollegin Caren Marks, dass die Gmünder Arbeitslosenselbshilfeorganisation a.l.s.o. Bundesmittel aus dem Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ erhält, als einer von bundesweit nur 86 Standorten.

„Dieses Programm zielt darauf ab, den Erwerbseinstieg für Mütter mit Migrationsgeschichte zu erleichtern und den Zugang zu vorhandenen Angeboten zur Arbeitsmarktintegration zu verbessern,“ erläutert Barthle den Hintergrund der Förderung. Mütter, die durch mehr als eine Kultur geprägt seien, sind in Deutschland deutlich seltener und in geringerem Stundenumfang erwerbstätig als Mütter ohne Zuwanderungsgeschichte. Die Daten zeigten aber, dass viele von ihnen sehr motiviert seien und über die notwendigen Qualifikationen verfügten, um eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Barthle: „Stark im Beruf“ wurde ins Leben gerufen, um diese Frauen auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit aktiv zu begleiten und zu unterstützen.“

Daneben richtet sich „Stark im Beruf“ auch an Mütter mit Fluchterfahrung. Die Heranführung von geflüchteten Frauen an den Arbeitsmarkt dauert meist länger und bindet mehr Ressourcen für individuelle Begleitung, Vermittlung und Unterstützung. 35 der 86 Projektstandorte bieten zusätzliche Angebote speziell für geflüchtete Mütter an. Insgesamt stehen für „Stark im Beruf – Flucht“ zusätzlich zwei Mio. Euro aus Bundesmitteln und ESF-Mitteln zur Verfügung.

„Der Einstieg in das Erwerbsleben eröffnet den Teilnehmerinnen nicht nur neue persönliche Perspektiven und trägt zu einer stabilen finanziellen Situation ihrer Familien bei,“ beschreibt Barthle die Programmgründe. „Er fördert auch ihre gesellschaftliche Integration und leistet einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland. Zudem stärken positive Erlebnisse und Erfahrungen im Erwerbsleben das Selbstbewusstsein der Mütter. Durch den sozialen Austausch im Beruf gelingt es vielen, ihr soziales Netzwerk zum Vorteil ihrer Kinder und anderer Familienmitglieder zu erweitern.“



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