Der „Weckruf“ galt uns allen!

Erstellt am: 01.11.2019 – Geändert am: 01.11.2019

Norbert Barthle zeigt sich verwundert über negative Reaktion des Gmünder Betriebsrats

Auch wenn er gerade anlässlich der Deutsch-Indischen Regierungskonsultationen in Neu-Delhi weilt, verfolgt der Gmünder Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle die Heimatpresse. „Mit Verwunderung habe ich die etwas pikierte Reaktion des Bosch-Betriebsrates auf meine Stellungnahme zu den geplanten Stellenstreichungen zur Kenntnis genommen,“ so Barthle in einer Mitteilung. „Nicht im Traum wäre mir eingefallen, dass der Betriebsrat den ‚Weckruf‘ auf sich beziehen könnte. Er galt und gilt ausdrücklich uns allen, insbesondere aber der Bundes- und Landespolitik. Wenn es uns mit vereinten Kräften nicht gelingt, die Rahmenbedingungen für unsere High-Tech-Unternehmen zu verbessern, werden wir unsere Konkurrenzfähigkeit und damit zukunftssichere Arbeitsplätze nicht zurückgewinnen.“

Gleiches gelte für den von ihm angesprochenen Feldzug gegen die Dieseltechnologie. „Ich bin davon überzeugt, dass die Dieseltechnologie – gerade angesichts des geringen CO2-Ausstosses – noch lange eine wichtige Rolle in der Automobilindustrie spielen wird; doch angesichts der aktuellen Diesel-Hysterie dürfen wir uns nicht wundern, wenn Unternehmen, die, wie Bosch, in diesem Segment stark engagiert sind, unter Druck geraten. Auch darauf bezog sich der ‚Weckruf‘“, so Barthle abschließend.

 



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