Barthle und Lange zum Lärmschutz an der B 29-Orstumgehung in Mögglingen

Erstellt am: 07.04.2020 – Geändert am: 07.04.2020

Lärmbelastung deutlich unter der Prognose; aktuelle Situation wird dennoch überprüft

Foto: Gemeinde Mögglingen

Mitte Januar 2020 hatten sich die beiden Parlamentarischen Staatssekretäre und Gmünder Bundestagsabgeordneten Christian Lange und Norbert Barthle mit Mitgliedern des Aktionsbündnisses „Lärmschutz B 29“ getroffen und die aktuelle Situation an der neuen B 29-Ortsumgehung Mögglingen angeschaut und diskutiert. Das interkommunale Bündnis mit Mitgliedern aus den vier betroffenen Gemeinden Hermannsfeld, Lautern, Mögglingen und Böbingen beklagte eine erhebliche Lärmbelastung durch die neue Ortsumgehung Mögglingen, die zu viel Unmut bei den Anwohnern führe. Lange und Barthle sagten bei dem Vor-Ort-Termin zu, sich gemeinsam an die zuständigen Minister in Bund und Land, Andreas Scheuer und Winfried Hermann, zu wenden. Inzwischen seien die Antworten eingetroffen, so die Abgeordneten.

„Zunächst das Selbstverständliche: Beim Lärmschutz an der Mögglinger Ortsumgehung wurden alle gesetzlich vorgeschriebenen und notwendigen Lärmschutzmaßnahmen eingehalten,“ fasst Lange eine Kernaussage beider Antworten zusammen. „Alle Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses wurden vollständig umgesetzt.“ Es sei Bund und Land zudem verwehrt, von sich aus über die gesetzlichen Vorgaben hinauszugehen und freiwillig ‚mehr‘ zu machen, ergänzt Barthle. „Als ehemaliger Haushälter weiß ich sicher, dass sich dann sofort Bundes- und Landesrechnungshof zu Wort melden und – nicht ohne Berechtigung – Steuerverschwendung thematisieren.“ Dennoch seien bei insgesamt fünf Brückenbauwerken lärmmindernde Fahrbahnübergänge eingebaut worden.

In den Antworten heißt es weiter, dass im Juli 2019 eine Verkehrszählung die tatsächliche Verkehrsbelastung ermittelt habe. Lange: „Die durchschnittliche tägliche Verkehrsbelastung beträgt rund 19.800 Fahrzeuge bei einem Schwerlastverkehrsanteil von rund 12 Prozent. Bei der Planung des Lärmschutzes ging man von 21.700 - 27.800 Fahrzeugen und einem Schwerlastanteil von 20 - 22 Prozent aus, also deutlich mehr. Die Anforderungen an den Lärmschutz werden damit sogar übererfüllt.“ Barthle zeigte sich abschließend zufrieden, dass die Auftragsverwaltung dennoch zugesagt habe, eine aktualisierte Lärmberechnung durchzuführen.



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